K.A.B. - Katholische-Arbeitnehmer-Bewegung

Die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) gehört mit ihrer über 150-jährigen Geschichte zu den großen Sozialverbänden Deutschlands, in denen Frauen und Männer über ihre Ortsverbände organisiert sind.


Im Mittelpunkt der KAB steht der Mensch. Von daher mischt sich die KAB ein, wenn Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit verletzt werden. Als katholischer Sozialverband ist sie Kirche in der Welt der Arbeit und Stimme der arbeitenden Frauen und Männer in der Kirche. Die biblische Botschaft von Freiheit, Solidarität, Liebe und Gerechtigkeit ist Auftrag und Perspektive für eine lebenswerte dem Menschen verpflichtende Zukunft.


Die KAB wirkte als sozialpolitische Kraft an zahlreichen Gesetzesvorhaben mit, z.B. beim Ausbau der Unfallversicherung, der Altersvorsorge, der Rente für Mütter und der Mitbestimmung. Durch verbandszentrale Einrichtungen und Institute sowie den Ausbau der Beratungstätigkeiten schärfte die KAB ihr Profil als politische Bewegung, Selbsthilfebewegung, Bildungs- und Aktionsbewegung.

 

Blickt man in das Gründungsjahr 1910 unserer KAB-Ortsgruppe Schermbeck zurück, so stellt man fest, dass sich Parallelen zur heutigen Arbeitswelt wiederholen. Die soziale Sicherheit und die Lebensqualität von Millionen Menschen haben sich beängstigend verschlechtert, mehr als 13 Millionen Menschen sind von Armut bedroht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

 

Der Billiglohn- und Minijob-Sektor ist in vielen Branchen die Regel geworden, in manchen Fällen ohne jede soziale Absicherung.

 

Auf dem Diözesantag in Dinklage haben wir einen neuen Schwerpunkt gesetzt.  „ ... weil es uns wertvoll ist!“  Jeder Mensch ist wertvoll und jeder Mensch hat als Kind Gottes eine besondere Würde. Diese Würde ist ein unveräußerliches Geschenk, ohne jede Vorleistung von Gott gegeben. Es ist zugleich Aufforderung, diesem Geschenk angemessen zu begegnen. Das tun wir, wenn wir den Wert und die Würde eines jeden Menschen und die eigene achten und schützen.

Diese grundsätzliche Achtung von Wert und Würde aller Menschen ist Motivation und Richtschnur unseres Handelns. Denn im alltäglichen Handeln werden Werte konkret!

Ansprechpartner:

Hubert Schäpers

Tel.: 02853-4880

zu Gott heimgerufen:

Monika Kimmel

(67 Jahre)

Trauerfeier:

Donnerstag, 17.08.2017,

14:30 Uhr in der St. Ludgerus-Kirche,

anschließend Beisetzung auf dem katholischen Friedhof

Herr, lass unsere Verstorbenen leben in Deiner Herrlichkeit!

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